60–80%
Menschliche Fehler4 Min. Lesezeit

60 bis 80 % der Bestandsfehler werden durch Menschen verursacht

In den allermeisten Lagern und Verkaufsstellen ist nicht zuerst das System im Fehler. Es sind die Menschen, die es mit Daten versorgen. Zwischen 60 und 80 % der Inventarfehler gehen direkt auf eine menschliche Handlung zurück, und diese Statistik zeigt sich in so unterschiedlichen Branchen wie Handel, E-Commerce und Industrie.

60–80 %

der Inventarfehler entstehen durch menschliche Fehler

3 Typen

wiederkehrender Fehler: Picking, Eingabe, Lagerplatz

Was die Forschung sagt

Laut Logimax WMS sind die Ursachen für Bestandsungenauigkeit gut dokumentiert: manuelle Eingabefehler (falsche Menge, falsche SKU), Picking-Fehler (falscher Artikel entnommen), Lagerplatzfehler (Produkt am falschen Ort eingelagert) und Verwechslungen beim Wareneingang. Diese Fehler sind strukturell: Sie treten selbst bei geschulten und sorgfältigen Teams auf, weil manuelle Prozesse zu viele Schritte Müdigkeit und Unaufmerksamkeit aussetzen.

Die drei wichtigsten Quellen menschlicher Fehler

Argo Software identifiziert drei Haupttreiber für Bestandsabweichungen. Erster Treiber: Eingabefehler, etwa eine hastig getippte Menge, eine falsch gelesene SKU oder eine verwechselte Einheit (Karton statt Stück). Zweiter Treiber: Picking-Fehler bei der Auftragsvorbereitung, bei denen ein ähnliches, aber anderes Produkt entnommen wird. Dritter Treiber: Lagerplatzfehler beim Einlagern, die Abweichungen zwischen dem erzeugen, was das System anzeigt, und dem, was physisch vorhanden ist. Jeder dieser Treiber lässt sich ohne Automatisierung kaum eliminieren.

Ein dokumentiertes Verbesserungsmodell

Eine 2017 auf ResearchGate veröffentlichte Studie schlägt ein Verbesserungsmodell für menschliche Fehler im Lager vor. Die Autoren betonen, dass die Desynchronisation zwischen realem Bestand und Systembestand die direkte Folge dieser Fehleranhäufungen ist. Ihre zentrale Schlussfolgerung: Menschliche Eingriffe bei Eingabe- und Prüfschritten zu reduzieren, ist der wirksamste Hebel zur Verbesserung der Genauigkeit. Technologische Lösungen (Scanner, WMS) senken die Fehlerquote gegenüber manuellen Prozessen um den Faktor 5 bis 10.

Warum das ohne Werkzeug schwer zu korrigieren ist

Das Problem menschlicher Fehler ist kein Problem von Schulung oder Motivation. Es ist ein Prozessproblem. Ein Mitarbeiter, der 200 Zeilen pro Tag erfasst, wird statistisch mehrere Fehler machen, selbst mit bestem Willen. Ohne automatische Bestätigung (Scan, Softwarevalidierung) bleiben diese Fehler unbemerkt, bis sie zu einem Fehlbestand, einer falschen Bestellung oder einer katastrophalen Jahresinventur führen.

Manuelle Bestandsverwaltung stellt den menschlichen Fehler in den Mittelpunkt des Prozesses. Das ist kein Schicksal: Moderne WMS-Tools wie ApsionScan reduzieren dieses Risiko drastisch, indem sie bei jedem Vorgang eine Scan-Bestätigung erzwingen und freie Eingabeschritte eliminieren.

Originale Zusammenfassung auf Grundlage des Logimax-WMS-Artikels „Uncover the Causes of Inventory Inaccuracy & Solutions“, ergänzt durch Argo Software und ResearchGate. Diese Inhalte enthalten keine ausdrücklich identifizierte Lizenz zur vollständigen Wiederveröffentlichung; keine langen Passagen werden reproduziert, und die Quelllinks ermöglichen den Zugriff auf die vollständigen Artikel.

Originalquellen

Betrifft Sie dieses Problem?

ApsionScan eliminiert diese Probleme durch Echtzeit-Scanning und -Management.